Es macht eine gute Tat noch besser, wenn sie für alle gut ist.

„Grundstein ist ja ein tolles Projekt. Aber warum macht ihr das eigentlich?“ werden wir immer wieder gefragt. Dafür haben wir viele Gründe und deshalb auch mehr als eine Antwort.

Zuallererst ist es uns mal wichtig, Kindern und Jugendlichen, die es in der Schule schwer haben, Chancen zu bieten. Denn nur dann können sie einen Beruf erlernen und sich später ein schönes Leben aufbauen. Und ein schönes Leben wünschen wir schlicht und einfach allen jungen Leuten. Alle haben sie ein Recht darauf, und deshalb engagieren wir uns dafür.

Unsere Firma hat außerdem auch was von dem Projekt. Wir lernen junge Leute kennen, die vielleicht eine Ausbildung bei uns machen möchten. Das ist doch viel netter und persönlicher, als beispielsweise eine Anzeige „Wir suchen Azubis“ in die Zeitung zu setzen.

Außerdem sind wir der Meinung, dass man sich für andere einsetzen sollte. Es kann nur dann allen gut gehen, wenn diejenigen, die etwas bewegen können, das auch tun. Erfolg ist kein Selbstzweck: Man sollte ihn teilen. Das gilt für einzelne Personen wie für Firmen!

Die Idee für Grundstein hat übrigens Lars Thullesen entwickelt, der Chef des Betriebs. Er hatte früher selbst einmal Nachhilfeunterricht, und der hat ihm viel gebracht. Später hat er in gleich vier Gewerken seinen Meister gemacht – und zwar mit Bestnoten. Er weiß also aus eigener Erfahrung, dass sich Lernen und Leistung lohnen. Mit Grundstein möchte er diese gute Erfahrung an dich und andere Kinder und Jugendliche weitergeben.

Wir sind stolz auf eine Erfolgsquote von 100 Prozent – und die erreichen wir bereits seit 2010. Alle haben die angestrebten Abschlüsse geschafft. Und so manche und mancher mit gutem Realschulabschluss hat sich sogar schon entschlossen, weiter zu lernen und das Abitur zu machen.